Unterkategorie

Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Das Staatsdefizit Russlands wird sich aufgrund sinkender Öl- und Gaseinnahmen, die durch geringere Käufe Indiens, erhebliche Preisnachlässe und anhaltend hohe Kriegsausgaben verursacht werden, bis 2026 voraussichtlich auf 3,5 bis 4,4 % des BIP mehr als verdoppeln. Die Öleinnahmen gingen im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte zurück und erreichten den niedrigsten Stand seit Juli 2020. Westliche Sanktionen haben dazu geführt, dass russisches Öl mit Preisnachlässen von über 20 % gehandelt wird, während die Haushaltsreserven laut Bankanalysten innerhalb eines Jahres erheblich erschöpft sein könnten.
Der ADP-Arbeitsmarktbericht für Januar 2026 zeigte, dass die Zahl der Beschäftigten im privaten Sektor nur um 22.000 gestiegen ist, was deutlich unter den Erwartungen liegt und auf eine Verlangsamung der Einstellungstätigkeit und eine mögliche Schwäche des Arbeitsmarktes hindeutet.
Die Analyse zeigt erhebliche Unterschiede in der Aktienperformance von Getränkeherstellern: Hersteller alkoholfreier Getränke legten in fünf Jahren um 70 % zu, während Hersteller alkoholischer Getränke 25 % verloren. Dieser Trend spiegelt den weltweit rückläufigen Alkoholkonsum wider, wobei Hersteller von Energy-Drinks wie Monster und Celsius ein starkes Wachstum verzeichnen, jedoch mit hohen Bewertungen. Analysten empfehlen selektive Investitionen mit Fokus auf Unternehmen mit der richtigen Produktpalette und Innovationskraft, wobei Coca-Cola und Anheuser-Busch aufgrund ihrer Rentabilität und Marktposition die stärksten Kaufempfehlungen erhalten.
Der Federal Reserve Board hat die hypothetischen Szenarien für seinen Stresstest 2026 fertiggestellt und die aktuellen Anforderungen an den Stresskapitalpuffer bis 2027 beibehalten, um die Rückmeldungen der Öffentlichkeit zu berücksichtigen. Der Test bewertet 32 Großbanken anhand eines Szenarios einer schweren globalen Rezession mit einer Spitzenarbeitslosenquote von 10 %, einem Rückgang der Immobilienpreise um 30 %, einem Rückgang der Preise für Gewerbeimmobilien um 39 % und Marktvolatilität. Der Board möchte die Transparenz und Fairness des Modells auf der Grundlage der Rückmeldungen der Öffentlichkeit verbessern.
Der DAX-Index blieb zur Mittagszeit mit 24.773 Punkten nahezu unverändert, wobei die Deutsche Telekom Gewinne verzeichnete. Mehrere europäische Unternehmen gaben ihre Geschäftszahlen bekannt: Infineon profitierte von der Nachfrage nach KI-Lösungen und steigenden Umsätzen, während PVA Tepla Verluste hinnehmen musste. UBS und Novartis meldeten positive Ergebnisse, sahen sich jedoch mit Gegenwind am Markt konfrontiert. Technologieaktien gaben aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der KI-Disruption nach, und die Anleger warten auf die Inflationsdaten der Eurozone und die Zinsentscheidung der EZB.
Die Inflation in der Eurozone sank im Januar 2026 auf 1,7 % und erreichte damit den niedrigsten Stand seit April 2021. Grund dafür waren sinkende Energiepreise und ein nachlassender Inflationsdruck in wichtigen Volkswirtschaften wie Frankreich und Italien. Während die Lebensmittelpreise weiter stiegen, sank auch die Kerninflation auf 2,2 %. Die Daten haben die Erwartungen geschürt, dass die Europäische Zentralbank im Laufe des Jahres Zinssenkungen in Betracht ziehen könnte, wobei Ökonomen den Rückgang der Inflationsrate unter das Ziel der EZB von 2 % als einen entscheidenden Faktor anführen.
Der Artikel befasst sich mit dem Rückgang der Inflation in der Eurozone unter das Ziel im Januar und wirbt für den Dienst „Monetary Policy Radar” der Financial Times, wobei dessen analytische Funktionen hervorgehoben und die Fachkompetenz des Redaktionsteams vorgestellt werden.
Schweizer Mieter müssen trotz der Senkung des Referenzzinssatzes durch die Bundesregierung im Herbst mit längeren Wartezeiten für Mietzinsreduktionen rechnen. Die vorgeschriebene Kündigungsfrist und der Ausschluss des 31. Dezembers als Umzugstag verursachen Verzögerungen, die landesweit etwa 20 Millionen Franken kosten. Dies ist seit 2008 das dritte Mal, dass es nach Senkungen des Referenzzinssatzes zu solchen Verzögerungen kommt.
Die Kakaopreise sind auf ein Zweijahrestief gefallen und liegen nun unter 4.000 US-Dollar pro Tonne, nachdem sie 2024 Spitzenwerte von über 10.000 US-Dollar erreicht hatten. Der Rückgang ist auf das gestiegene Angebot westafrikanischer Produzenten wie der Elfenbeinküste und Ghana sowie Ecuadors zurückzuführen, während die Nachfrage nachlässt, wie der Rückgang des Absatzvolumens von Barry Callebaut um 22 % zeigt. Deutsche Einzelhändler beginnen, Einsparungen an die Verbraucher weiterzugeben, was nach Jahren erheblicher Preissteigerungen Hoffnung auf eine Entlastung bei den Schokoladenpreisen gibt.
Der DAX-Index blieb zur Mittagszeit mit 24.753 Punkten stabil, wobei deutsche und europäische Unternehmen eine gemischte Performance zeigten. Infineon meldete starke Ergebnisse, die von der Nachfrage nach KI profitierten, während UBS positive Zahlen vorlegte und seine Dividende erhöhte. Technologieaktien standen jedoch aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der KI-Entwicklungen von Anthropic unter Verkaufsdruck. Die Anleger warten auf die Inflationsdaten der Eurozone, die voraussichtlich einen weiteren Rückgang auf 1,7 % zeigen werden, sowie auf die für Donnerstag geplante Sitzung der EZB, bei der die Zinsen voraussichtlich unverändert bleiben werden.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.